MARIO KRÜGER

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Bau-Tagebuch

27.03.2003 ....... jetzt geht's los:

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  Rohbauarbeiten
Blick nach Süden auf den Schleswig-Holsteinischen Knick (siehe auch Knickerlass), der noch geschlossen ist. Er musste für die Baumaßnahmen geöffnet werden damit wir mit schwerem Gerät auf das Grundstück kommen. Der Knickwall wurde am Ende auch wieder geschlossen.

Blick nach Norden auf das Haus und die bereits installierte Solaranlage. Die Anlage wurde im Herbst 2002 installiert und zwar so wie auf dem Bild.

Das untere horizontal verlaufende Rohr ist der Zulauf; hier wird das Schwimmbad zugeführt; und das auf der rechten Seite senkrecht verlaufende Rohr ist der Ablauf. Links oben in der Ecke befindet sich ein Entlüftungsventil.

Nachdem auch wir nun mehrmals die Außenkontur des Pools in verschiedenen Lagen auf dem Rasen mit Mehl (sieht man besser als Sand) aufzeichneten, entschieden wir uns für diese Platzierung. Folgende Gedanken spielten hierbei eine Rolle: kurze Wege der Leitungen, Windrichtung, Grundstück und gedankliche Wege im Garten werden nicht zerschnitten. Damit der Baggerfahrer die Markierung nicht verfehlt bzw. mit seinen Reifen zerstört, habe ich die Grenzen mit dem Spaten ausgestochen. Die Kante ist ca. 50cm umlaufend Breiter als die Beckenmaße.
Als nächstes musste der Knick auf 2,5m geöffnet werden, da wir von der Hausseite mit schwerem Gerät (Bagger, Betonmischer) nicht aufs Grundstück kamen.
Da wir das Regenwasser und das zurückgespülte Poolwasser auf dem Grundstück versickern lassen wollen, wurde ein Sickerschacht gesetzt.

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2x Schachtringe D100/50 mit Sickerlöcher,

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1x Schachtring D100/50 mit einem Loch D 15,

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1x Minikonus D100/62.5/30,

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1x Betondeckel mit Rahmen.

Hier beginnt nun der Aushub des  Mutterbodens. Den hatte ich seinerzeit erworben, als unser Wohngebiet erschlossen wurde. Er stammte von unserer Strasse und war mit Feldsteinen geradezu übersät. Danke auch an den freundlichen Landwirt der mir das alles abgenommen hat ;-)
Der letzte Rest muss auch raus.

Fertig. Die vorgesehene Tiefe von 1,30 m ist erreicht. Der Graben zum Pumpenhäuschen und der Aushub für das Pumpenhausfundament wurde vorher gegraben. Nachher kann der Graben mit dem Bagger nicht mehr ausgehoben werden!

   
Hier verlegen wir die Rohre für Skimmer, Einlaufdüsen und Saugdüse (Heizung). Um die Wege kurz zu halten sollen sie unter dem Fundament liegen. Die Rohre liegen bei mir in einem Sandbett. Bevor wir die Dämmung einbringen und die Gräben schließen habe ich die Enden noch gekennzeichnet (z.B. Filter Saug; Filter Druck). So weiß ich auch später noch welcher Anschluss welche Funktion hat.

Zum Winter, wenn der Wasserstand gesenkt und die Pumpen abgebaut werden entleere ich diese Rohre, obwohl sie unter Frostgrenze liegen, trotzdem. Hierfür verwende ich einen kleine Förderpumpe aus dem Baumarkt die man in ein Bohrfutter einer Bohrmaschine einspannen kann.

   
Zur besseren Isolation erhalten die Rohre noch eine Dämmung mit Dämmwolle (nimmt man auch zur Dachisolierung).
Als nächstes verarbeiteten wir noch eine dünne Sauberkeitsschicht aus feinem Kies (0,4 Körnung) um den Untergrund für die Dämmplatten und den folgenden Beton vorzubereiten.
Baubesprechung. Wie bringe ich eine Betonplatte in Waage und Plan ein, wenn ich in der Mitte keine Markierung habe? Wie vermeide ich Gefälle? Lösung: Mit einer Laserwasserwaage und jede Menge kleinere Holzpflöcke um Umfang, die mit dieser Waage neviliert wurden.
Dämmung mit Styrodurplatten (Stärke 5cm). Ich habe mich dazu entschieden die Dämmung nur unter den Pool zu legen, nicht auch unter die noch zu mauernden Stützmauern. Für die Stützmauern haben wir keine Fundamentgräben ausgehoben, sie stehen später auf 20cm Beton.
Einbringen der Bewehrung (Baustahlmatten Q121; 2,15x5,00, 5mm stark). Hier haben noch alte Pflastersteine uns einen sinnvollen Dienst erwiesen. Wir sparten somit den Kauf von Abstandshaltern.
Der Beton kommt. B25 mit 32er Körnung. Da der Mischerwagen nur mit einem 7m langen Rohr ausgestattet war, musste der Beton mit Schaufeln verteilt werden.
Kleine Pause vor dem Sturm.
Geschafft. 7 Kubikmeter Beton gleichmäßig verteilt in der Grube. Heute 14.04. habe ich nachgemessen: Wir haben eine Toleranz von 2,5 cm erreicht. Das reicht erst mal, denn später wird die Fläche mit Ausgleichsmasse Plan abgezogen.
18.04.2003
   
In der Zwischenzeit, bis der Beton betreten werden kann, habe ich mich damit beschäftigt die Leerrohre für Stromkabel etc. und die Verrohrung der Druck- und Saugleitungen im und zum Pumpenhäuschen zu verlegen. Damit die Anschlüsse auch an den richtigen Stellen sitzen steht die Filteranlage im Fundamentrahmen. Das Abwasserrohr für die Rückspülung liegt auch unter dem Fundament.
hier eine von mir erstellte Skizze für die Höhen- und Breitenberechnung. 
Nachdem nun der Beton einigermaßen abgebunden hat, habe ich mich daran gemacht, die Positionen der Mauern festzulegen. Da ich auch hier eine 5cm dicke Styrodurdämmung zwischen Wand und Poolblech einbringe beträgt mein Abstandsmaß 4,12 m, wobei die zweite Stelle nach dem Komma nicht so genau genommen wurde. Wie man sieht geben die Steine die Lage an. Da ich die Bewehrung für die Mauern zuvor nicht nicht in die Sohle gelegt habe ( somit konnte ich die gesamte Fläche besser abziehen) habe ich nun die Möglichkeit, die Positionen der Eisen anzuzeichnen. Dieses Verfahren hat auch den Vorteil, das kein senkrechtes Eisen mit einer Hohlblockstrebe kollidiert
Hier sieht man nun die eingesetzten Eisen, die mit Schnellbeton verankert wurden.
Weiter geht mit der Solaranlage. Da diese mit einer Temperaturdifferenzregelung gesteuert wird, befindet sich am Alurahmen eines der Felder ein Temperaturfühler Pt1000 (CONRAD-Artikel: 172430-77). Ein weiterer Fühler (Artikel: 172448-77) wurde in die Rohrmuffe vor dem Bogen eingeschraubt und verklebt.   
Auf diesem Bild sieht man der Verrohrung um die Dachkante herum.
   
  Zum Umgang mit den Klebeschläuchen und den Umgang mit Klebern kann ich noch folgende Tipps hinzufügen:

- Nach dem Ausmessen der Länge habe ich den Schlauch mit einer Gehrungssäge rechtwinklig abgesägt,

- und anschließend mit einem scharfen Teppichmesser entgratet. Das erleichtert das Zusammenfügen der Teile.

- Dann folgt das Säubern mittels Reiniger.

- Anschließend habe ich die Stellung der zu verklebenden Teile zueinander mit einem Filzstift markiert, denn der Schlauch ist nicht so flexibel wie man sich vielleicht wünscht.

- Um den Kleber aufzutragen gibt es Hersteller die diesen mit integrierten Pinsel anbieten. Ich habe hiermit sehr gute Erfahrungen gemacht, denn der Kleber kann gut auf der Klebestelle verteilt werden. Der Kleber sollte auch nur auf den Schlauch aufgetragen werden. Wenn er zuvor in die Bohrung eingebracht wird, schiebt man ihn nur noch weiter hinein.

- Je mehr Kleber umso leichter das Zusammenfügen. Dies sollte schnell und in einem Rutsch erfolgen, damit nach halben Weg der Schlauch nicht schon fest sitzt. Jedoch nicht zu verschwenderisch mit dem Kleber umgehen! Anschließend habe ich überflüssigen Kleber abgewischt.

- Ich habe auch die Erfahrung gemacht, das wenn mehr Kleber vorhanden war, ich auch die Stellung der Teile zueinander noch ein wenig korrigieren konnte. Das gilt auch für die Rohre.

- Ansonsten gilt, wenn der Schlauch erst mal drinnen ist, ist er meistes auch gleich fest.


Viel Spaß beim Kleben.
Und immer dran denken: Nase weg vom Kleber!
   
22.04.2003  
Wir fangen an die Stützmauern zu setzen. Hierzu wurde eine Reihe Hohlblocksteine bestehend aus 9 Stück a' 50x25cm gesetzt. Dies ergibt eine Länge von 4,50 m und somit einen Überstand von 25cm auf jeder Seite. Am Anfang und Ende der Mauer wurde zunächst je ein Stein gesetzt um die Höhe und die Waagerechte (mit Laserwasserwaage) festzulegen. Anschließen mit Faden und Wasserwaage weitergearbeitet. Die Hohlsteine sind mit Beton gefüllt. Zusätzlich Bewehrung (Durchmesser 8 oder 10mm Baustahlstangen) horizontal und vertikal.
Wie bekommt man den Beton in die Grube um die Löcher zu füllen? Vom Mischer in die Schiebkarre und dann abwärts. 
Heute haben wir an den Stützmauern weitergearbeitet. Schon seit Tagen beschäftigte mich die Frage, wo ich die Unterwasserscheinwerfer (UWS) positioniere. In der Mauer? Vielleicht noch gegenüberliegend und versetzt, und schwäche die Mauer in diesem Bereich?  Im Radius, gegenüberliegend? Unter dem Skimmer und auf der gegenüberliegenden Seite? Zum Haus sollen sie ja nicht gerichtet sein? Was sagt der Nachbar, wenn ich ihn anstrahle? Wie lang und vor allen DIngen welchen Querschnitt müssen die Stromkabel haben?
  Nun, ich habe mich dafür entschieden beide Scheinwerfer in einer Mauer einzusetzen, um die Wege zum Trafo kurz zu halten. Auf diesem Bild sieht man wie ich Styrodurreste zurechtgeschnitten habe um den Hohlraum für das Schweinwerfergehäuse zu erzeugen. Ein Rest Rohr gibt mir die Möglichkeit das Kabel später leicht einzuziehen. Ich habe es später mit Bauschaum ausgefüllt.
   

24.04.03:

Damit der Boden vor dem Aufbringen einer Bodenausgleichsmasse eben und glatt wird, haben wir heute eine 2cm dicke Betonschicht eingebracht. Das musste sein, da der Boden doch bis 2.5 cm uneben war und ich nicht so viel der teuren Ausgleichsmasse kaufen wollte. Von der Firma Deitermann gibt es ein Neviliermasse für bis zu 1 cm und für bis zu 2,5cm. Die letztere ist bedeutend teuerer.

  Für die 2cm Betonschicht haben wir 3 Dachlatten in einem Abstand von 2m auf den Boden ausgelegt und mit einem Laser-Wasserwaaage auf gleich Höhe gebracht. Damit sie über Nacht nicht verrutschen und die Höhe sich nicht ändert wurden sie mit Beton fixiert.

25.04.03:

Für das Rückzuspülende Poolwasser hatte ich am Anfang den Sickerschacht gesetzt. Heute haben wir vom Pumpenhaus zum Sickerschacht und von Wohnhaus zum Pumpenhaus die Leitungsgräben gezogen. Da die gesamte Poolsteuerung ( für Filterpumpe, Heizungs-, Poollicht, Weglichter) im Wohnhaus liegt, befindet sich nun in dem Graben ein Kabel mit 25x1.0 Adern.

26.04.03
Heute habe ich die Abwasserrohre vom Pumpenhaus zum Sickerschacht gelegt. Das Rohr im Sickerschacht ist mit Bauschaum fixiert. Anschließend mit 2 müden Händen und einer Schaufel die ganze Erde zurück in den Graben

28.04.03:

Vier Reihen Hohlblocksteine ergeben eine Mauerhöhe von 100cm. Auf diese haben wir heute noch 2DF Kalksandsteine aufgemauert. Für die Leerrohre der UWS haben ich eine Nute gestaltet, damit ich die Kabel nach hinten, vom Becken weg, legen kann. Auf dieser Höhe werden später auch die Anschlussdosen der UWS liegen.

30.04.03
Baustopp: Es schüttet wie aus Eimern
   

01.05.03: Nach dem großen Regen wollte ich eigentlich die Ausgleichsmasse auf die Sohle bringen. Das geht aber nicht, da jetzt ca. 1cm Wasser darauf steht. Also machte ich mich an die Verrohrung der Heizung. Auf dem oberen Bild sind die Heizungsrohre (grau) und ein orangefarbenes Abwasserrohr zu sehen. Letzteres dient dazu überschüssiges Regenwasser zum Sickerschacht zu führen. Im Bereich der Hauswand habe ich die Rohre zusätzlich mit Schaumstoff-Wärmeisolierung geschützt.

02.05.03:

Verlegen der Stromkabel ( 1x 5adr. 1.5 und 1x 20adr. 1.0, 2x je 4adr. 0.6 f. Temp.-Fühler) vom Wohnhaus zum Pumpenhäuschen und schließen der Gräben.

05.05.03
Regen ohne Ende. 
06.05.03
Heute habe ich die Verschalung des Fundamentes für das Pumpenhäuschen abgenommen. Auf dem Fundament steht bald ein Kinderspiel-Holzhaus (Kinder-Holzhaus »Hobbit« aus unbehandeltem Holz. Problemlos aufzubauen, streichbar. Maße (B/T/H): 120/120/160 cm.), dass ich bei 
OBI@Otto gekauft habe.

07.05. - 09.05.2003:

Aufbau des Holzhauses. Zunächst mussten die Hölzer vor der Montage 2x mit Holzschutzfarbe gestrichen werden. Der Zusammenbau ging eigentlich ziemlich schnell, bis auf das Dach. Da die eine Seite geöffnet werden soll, damit ich im Haus auch mal stehen kann, musste ich noch Scharniere kaufen und diese befestigen. Die seitlichen Fenster habe ich mit Rauspundbrettern geschlossen.

10.05.03:

Das Haus steht nun auf seinem Platz. Zuvor habe ich die Filteranlage aufgestellt und dann das Haus darüber gehoben. Als nächstes steht das Befestigen des Hauses und die Verrohrung im Haus an.

 

18.05.03:

Es geht momentan nicht weiter. Da das Wetter zu unbeständig ist, um auf die Bodenplatte die Ausgleichsmasse aufzubringen bleibt es dabei abzuwarten.

 

24.05.03:

In der Zwischenzeit ist ne Menge passiert. Im Pumpenhaus habe ich die Verrohrung durchgeführt und die Elektroinstallation vorbereitet. Bilder hierzu folgen noch.

   
Becken aufstellen
  Bevor ich zum Aufstellen des Becken komme habe ich die Ausgleichsmasse versucht aufzutragen, oder besser gesagt: Ich habe es letztendlich von einer "Fachfirma" machen lassen. Und das kam so:

Vorab noch das: Ausgleichsmassen werden für den Fußbodenbereich verwendet um einen ebenen, glatten Untergrund zu erhalten. Zu Kaufen in Säcken als Pulver, welches mit Wasser angerührt werden muss. Und zwar so, das diese dünnflüssig ist, damit sie selbst verläuft und sich selbstständig neviliert.

Also ab in den Baumarkt und das Zeug säckeweise gekauft. Erste Problem begann: wie dünnflüssig muss die Masse sein? Ich hab das Zeug so angerührt zwischen Wasser und Malerfarbe. Und was passiert, zwischen anrühren und Eimer in die Baugrube heben und dem Ausbringen, setzte sich das Pulver auf dem Eimerboden ab. Trotzdem habe ich den ersten Eimer ausgebracht, weil ich glaubte, das Zeug verteilt sich noch auf der Bodenplatte. Von wegen.

Also ab zum Baumarkt und die nicht geöffneten Säcke wieder zurückgegeben und weiter zum Baustoffhandel. Dort wurde mir Deitermann empfohlen. Wieder einige Säcke gekauft und wieder die gleiche Prozedur mit dem Anmischen. Ergebnis, auch hier wurde es nicht viel besser, denn wenn die Masse zu dick angerührt ist, verläuft sie nicht und wenn sie zu dünn angerührt ist trocknete sie zu schnell. Mir wurde klar, das bei Lufttemperaturen um die 20 Grad und sonnigem Wetter die Temperatur auf der Bodenplatte deutlich höher war und somit die Masse zu schnell trocknen ließ.

Letztendlich hatte ich die Nase voll. Als ich im TV sah, wie leicht Fachfirmen die Masse verarbeiteten, war mir klar das ich hier den Auftrag vergeben musste.

Anruf bei einem örtlichen Teppichhändler der mir Hilfe zusagte. Er schickte mir zwei Polen, die sich darauf spezialisiert hatten diese Masse zu verarbeiten, bevor sie Teppiche verlegten. Auch sie hatten damit zu kämpfen, das die Temperatur auf der Bodenplatte sehr hoch war und somit die Masse sehr schnell trocknete. Aber dennoch haben sie es mehr oder weniger hinbekommen, das der Boden sehr glatt und eben wurde. Kleinere Stellen habe ich nachträglich ausgebessert.

Jetzt wo das Wasser drin ist, sieht man von allem dem nichts mehr.

Das liegt wohl auch mit an dem dickem Bodenflies, das letzte Unebenheiten beseitigt.

   

01.06.03:

Heute habe ich damit begonnen die Dämmung an den Wänden anzubringen. Verarbeitet habe ich Styrodurplatten in einer Dicke von 5cm die ich mittels Deitermann-Kleber an der Wand befestigt habe. Die Platten haben die Maße 1250x500. Der Überstand über der Maueroberkante wird anschließend mit einem Teppichmesser abgeschnitten. Dies gibt einen saubereren Schnitt als mit der Stichsäge.

Den Kleber anrühren ( nicht zuviel, Verarbeitungszeit ca. 20 Minuten) und mit Zahnspachtel auftragen. Größere Differenzen zur Mauer habe ich punktuell geklebt. Die Platten an der Wand anlegen und einige Zentimeter herunter schieben. Dabei ist darauf zu achten, da die Falz anliegt.


03.06.03:

Heute habe ich mit meinem Bruder die Blechwand aufgestellt. Da wir leider keine Sackkarre hatten, mussten wir uns mit der Schiebkarre behelfen, um den Karton mit der Blechwand aus der Garage zum Pool zu befördern. Besser ist auf jeden Fall eine Sackkarre. Einmal kräftig angepackt und der Karton wurde zunächst auf einer Styrodurunterlage (Reste machen sich immer mal wieder nützlich) abgestellt. Anschließend erfolgte das Verlegen des Bodenprofils. Die Rolle haben wir dann anschließend abgewickelt und in dass Bodenprofil gesteckt. Mühe machte anschließen das Verbinden der Blechwandenden, dass wir jedoch damit lösten, indem wir einen Gummihammer zu Hilfe nahmen. TIPP: Vorher Spülmittel oder Vaseline auftragen, damit das Verbindungsprofil leichter einzustecken ist. Die Blechwand haben wir dann auch sogleich an den Geraden mit den Aluwinkeln gegen Umfallen gesichert. Im Bereich der Rundungen habe ich, um die Stabilität zu erhöhen, den Handlauf aufgelegt.

Noch am gleichen Abend, haben wir schon mal den Platz für den Skimmer angezeichnet. Immer dran denken: der Skimmer gehört in Windrichtung, damit der Wind den Oberflächendreck zum Skimmer treibt!

04.06.03:  

Heute habe ich damit begonnen die Löcher für diverse Einbauteile herauszuarbeiten. In dem Bild ist der Ausschnitt für den Skimmer und die Saugdüse für die Heizung zu sehen. Alle Löcher habe ich mit der Stichsäge herausgearbeitet, das am besten funktionierte. Der Versuch einen (Bohrfräser oder ähnliche Werkzeuge zu verwenden scheiterte. Nach dem Entgraten der Kanten mittels Schleifpapier wurden dieses mit Zinkspray eingesprüht. Beim Skimmerausschnitt habe ich zuerst das Rechteck herausgesägt um dann anschließend mit Hilfe der Dichtung (hier waren die Befestigungslöcher drin und dienten mit als Schablone) die Bohrungen anzuzeichnen. Das Bohren geht ganz einfach, wenn man die Bohrmaschine nicht zu schnell laufen lässt und hinter das Blech ein Holzbrett hält oder mittels Schraubzwingen befestigt.

Die Saugdüse ist unterhalb des Skimmers angebracht, damit diese auch dann Wasser bekommt, wenn der Wasserstand mal im MINIMUM ist. Diese Arbeit ist ziemlich einfach, muss man nur ein Loch bohren um die Stichsäge einzufädeln und anschl. den zuvor angezeichneten Kreis aussägen. Meine Düsen werden an das Blech mittels Dichtung angeschraubt und später, wenn die Folie gespannt wird der Vorsatz (mit Dichtung hinter und vor der Folie) montiert. Da diese Düse als Saugloch fungiert, werde ich später die Kugel weglassen und nur das Gitter montieren ( DENN: Es wurde schon so mancher Verletzt, weil Finger oder andere Körperteile nicht mehr herausgezogen werden konnten!) 

Auf der anderen Seite habe ich drei Düsen vorgesehen. Zwei Stück (die Äußeren) für die Filterpumpe und eine, die das erwärmte Wasser vom Dach in das Becken zurückführt. Diese Düsen befinden sich ca. 20cm unter Wasserniveau. Damit sie auf einer Höhe liegen habe ich sie mit meiner Laserwasserwaage markiert. Man kann aber auch einen Zollstock nehmen.
   

06.06.03:

Vor dem Auslegen des Unterlegflieses muss der Untergrund gesäubert werden. Ich habe zuerst die Bodenplatte gefegt um dann mit dem Staubsauber letzte Sandpartikel aufzunehmen. Auf dem Bild schon zu erkennen, ist die Leiter, deren Füße ich mit Styrodur-Plattenreste geschützt habe. Die Kammern für die Scheinwerfer sind auch schon vormontiert. Hierbei habe ich zuvor die Klebeflächen für das Dichtungsgummi mit dem Reiniger gereinigt.


Auslegen des Bodenschutzvlieses. Hierzu wurde das Vlies an der geraden Seite ausgerichtet und im Bereich des Bogen unter dem Bodenprofil untergeschoben und glatt gezogen.
Nachdem wir die eine Hälfte verlegt hatten kam die 2. Hälfte dran. Damit das Flies nicht verrutscht sicherten wir es mit Paketklebeband ( ist besonders dünn). Den Überstand habe ich mit dem Teppichmesser abgeschnitten (ging halt besser als mit der Schere)
So, das Flies ist drin, nun kommt die Folie. Diese war bei mir in einer Kunststoffverpackung eingepackt. Beim Auspacken bitte größte Sorgfalt walten lassen, damit beim Aufschneiden der Verpackung keine Beschädigung der Folie auftritt.
Um die Schwimmbadfolie gegen Beschädigungen durch die Schrauben der Haltewinkel zu schützen, habe ich aus einem Rest meiner Teichfolie ein Stück Folie herausgeschnitten und die Schraubenköpfe damit gepolstert.
Die Folie haben wir dann der Länge nach ausgerollt und ausgebreitet. Die Mittelnaht diente uns zum Ausrichten an den Bögen. Ich habe die Naht der Folie mit dem Bodenprofil vermittelt. In der Mitte war unsere Folie mit zwei roten Pfeilen gekennzeichnet um auch hier die Mitte zu finden. Die Pfeile halfen uns auch dabei, die Folie Lotrecht einzuhängen (Irgendwo muss man ja mal beginnen, und dann möglichst lotrecht).
Hier haben wir schon einige Zentimeter Wasser eingelassen und ich bin gerade dabei die Falten von der Mitte nach Außen zu schieben. Zuvor sind die Wände mit Algenmittel einzusprühen, um Algenbildung zu verhindern. Ich habe das mit meiner Gartenspritze gemacht.
   
  Das Wasser steigt und steigt.
   

07.06.03:

5-10 Zentimeter unter der Scheinwerferunterkante haben wir den Wasserzulauf gestoppt um die Scheinwerfer zu montieren.

TIPP: Ich habe die Dichtungen für die Klammer über die Folie gelegt. Nachdem der Wasserstand über der Oberkante war verlor ich Wasser (sichtbar und hörbar). Ich empfehle daher vor dem Einbau der Kammer die Stopfschraube und die Verbindung des Leerrohres im Wassereimer zu überprüfen um später eine Undichtigkeit auszuschließen.

Zum Glück musste nur noch mal alle Schrauben kräftig anziehen um die Undichtigkeit zu schließen.

   
Halb voll.
   

08.06.03:

Hier sieht man, wie ich die Einlaufdüsen angeschlossen habe. Die beiden Äußeren Düsen liefern das gefilterte Wasser, die mittlere lässt das erwärmte Wasser vom Dach einströmen. Um das Wasser möglichst harmonisch fließen zu lassen habe ich die Düsen mittels flexiblen Schlauch angeschlossen.

Auf der Gegenüberliegenden Seite: Links ist der Skimmer, rechts die Saugdüse für die Heizung. Das E-Kabel das man sieht liegt auf drei Seiten. Das kann ich später mal nutzen um eine Außenbeleuchtung zu installieren oder auf auf der Seite an der die Einlaufdüsen liegen eine Gegenstromanlage einzuhängen.
Im Pumpenhaus sieht man hier die Verrohrung der Filterpumpe. Der schwarze Kasten rechts an der Wand ist der Trafo für die Unterwasserscheinwerfer (UWS). Davor habe ich eine Steckdose mit Schalter installiert an der die Filterpumpe angeschlossen wird. Der Schalter dient dazu die Pumpe auch mal elegant ausschalten zu können ( Stecker rausziehen geht natürlich auch). Darunter ist noch der graue Verteilerkasten zu sehen an dem ich verschieden E-Verbindungen mit meinem Schaltschrank im Haus erstellen kann.
Hier ist die Verrohrung der Heizungspumpe zu sehen. Diese ( Fa. KSB 8E; 11m3/h). habe ich zu einem guten Preis bei ebay.de ersteigert.

Der orange Kugelhahn dient zur Einstellung der Durchflussmenge. Über dem Ablasshahn habe ich ein Rückschlagventil gesetzt, damit das in den Absorberplatten vorhandene Wasser nicht zurückläuft.

Bedienungsanleitung der Pumpe

Das Wasser steigt und steigt.
  TIPP: Nachdem der Wasserzulauf über Nacht oder zum Einbau der Einbauteile gestoppt wurde, sollte man bevor das Wasser wieder angestellt wird, den Beckenrand von Schmutz säubern um einen dreckigen Rand auf diesem Niveau zu vermeiden.
Meine selbstgebaute Poolsteuerung. Deutlich kostengünstiger wie im Handel erhältliche Steuerungen :-)
Blick in den Schaltschrank für den Pool. In diesem Schrank erfolgt die Stromverteilung, die Steuerung der Laufzeiten der Pumpen, die Lichtsteuerung und Temperatur-Differenz-Schaltung für die Solarabsorber.
   

23.06.03:

Der Pool ist voll Wasser. Die Kinder (eigene und Nachbars) plantschen schon, und auch ich habe schon den Sprung ins kühle Nass bei 19 Grad gewagt. Den ph-Wert habe ich zuvor auf 7.2-7.4 geregelt um anschl. die Chlortabletten hinzu zugeben.Seit drei Tagen bin ich dabei die Magermischung hinter die Poolwand zu schütten, nachdem ich die Filter angestellt habe um alle Verbindungen um den Pool herum zu kontrollieren; alles dicht :-)

  Als Magermischung habe ich mir aus unserer Kiesgrube 0.8er Kies kommen lassen (erdfeucht). 10 Schaufeln Kies und eine Schaufel Zement im Betonmischer ohne Wasser vermischt und dann langsam runterrieseln lassen. Zuvor habe ich vor die Blechwand aber noch 2cm dünne Styroporplatten angelegt.
27.06.03:

Diese Ansicht zeigt die Isolierung mit Styroporplatten und die daran liegende Magermischung.

   
28.06.03:

Was für ein Spaß.

   

29.06.03:

Pool in der Dämmerung: Im Nachhinein hätte ich vielleicht besser die Scheinwerfer gegenüberliegend und versetzt eingebaut um den Schatten zwischen den Scheinwerfern zu vermeiden. Hierzu wäre es aber erforderlich den Transformator in die Mitte in der Nähe des Skimmers zu platzieren, um gleiche Kabellängen zu erhalten.

   

13.07.03:

Einbau der Leiter. Der Zusammenbau der Leiter ist sehr einfach. Brauchen doch nur die wenigen Teile verschraubt werden. Vor dem  Einbetonieren der schwarzen Bodenhülsen habe ich diese an den Rohr-Enden befestigt, damit sie nicht herabfallen.

Die Leiter habe ich dann ausgerichtet und in der richtigen Höhe fixiert. Dann anschließend den Beton drum herum angeschüttet.

29.07.03:

Heute habe ich mich schon mal daran gemacht, Vorsorge zu treffen wie ich später im Herbst das Wasser aus den Rohren bekomme um den Pool winterfest zu machen. Hierzu habe ich mir aus einem Baumarkt eine kleine Förderpumpe, die in einer Bohrmaschine eingespannt wird, mit einer Leistung von 1300 l/h gekauft. An die Pumpe sind zwei 2 m lange 3/4" Gartenschläuche angeschlossen. Diese stecke ich später in meine Saug- und Druckleitungen und und pumpe diese leer, damit ich keine Frostschäden erhalte.

09.08.03:

Heute habe ich die Rollschicht mit roten Formziegelsteinen um den Handlauf gemauert. Ganz schön schweißtreibende Arbeit: Außentemperatur 37.8 Grad im Schatten.

 

Im Holzhaus dahinter, indem die Filteranlage Platz gefunden hat, befindet sich mittlerweile auch die Tür. Diese konnte ich im örtl. Baumarkt kaufen und musste sie nur in der Länge kürzen und umarbeiten. Das Gerätehaus ist somit fertig.

Ansicht von Norden nach Süden
14.08.03:

Setzen der Randbefestigungen aus Granit für das Verbundpflaster

Verlegung des Lauenburger Altstadtpflasters.
16.08.03:

Einschlemmen des Sandes in die Fugen

22.08.03:

ICH HABE FERTIG :-)

 
   
 

19.09.03.  

Die Badesaison geht ja nun dem Ende zu. Ich habe bereits die Pumpe für die Heizung abgebaut. Hier musste ich jedoch leider feststellen, das die Rohrverschraubungen im Pumpenhaus unter Wasserspiegel liegen, und das Wasser aus der Absaugdüse ins Pumpenhaus drückt. Lösung: Ich werde im Becken die Düse verschließen und vom Pumpenhaus aus das Wasser in den Rohren Leerpumpen.

TIPP: Bei über dem Wasserspiegel installierte Filteranlage, genau die Höhen ausnevilieren und dann erst die Bodenplatte schütten.

Die Filteranlage läuft erst mal weiter wie bisher. Ich habe jetzt auch festgestellt, das das Wasser glasklar ist, und der Filter nicht so häufig rückgespült werden muss.

28.09.03: Heute habe ich meine Unterkonstruktion für die Winterabdeckung bekommen.

 
 
Am heutigen Tag hatte ich meine bestellte Abdeckplane erhalten. Da ich noch keine Spanngummis und Erdnägel habe, ist sie erst mal mit Steinen befestigt.
Dieses Bild zeigt die nun abgespannte Plane mittels Zeltnägeln und Gummis
02.01.2006
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

 

 

 

 

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